Welchen Sinn hat im Team eine einheitliche Arbeitskleidung?

Das äußere Erscheinungsbild einer Praxis war schon häufig Thema dieser Kolumne. Einrichtung, Farbgestaltung, Raumanordnung, Lichtgestaltung – Designfragen bis hin zum Praxislogo bestimmen den Eindruck der Ordination beim Patienten. Wenig Beachtung findet dabei der Punkt der Arbeitskleidung.

Je nachdem welchen Wert eine Arztpraxis auf das Outfit ihrer Mitarbeiter legt, kann deren Stil zum echten Markenzeichen machen. Eine einheitliche Arbeitskleidung unterstützt also das professionelle Erscheinungsbild. Manche Ordinationsleiter begnügen sich auch damit, dass ihre Mitarbeiter private Kleidung mit einem bestimmten Standard oder in einer bestimmten Kombination tragen. Die Minimalvariante stellen kleine Accessoires wie einheitliche Namensschilder dar, die in den Ordinationsfarben gehalten sind. Die Außenwirkung einer einheitlichen Arbeitskleidung ist beträchtlich. Sie ist ein Spiegelbild der Unternehmenskultur und signalisiert modernes Unternehmertum.

Die Zusammenstellung der Arbeitskleidung sollte kein Alleingang der Ordinationsführung sein. Abgesehen von hygienischen Empfehlungen und Vorschriften, die von den Berufsgenossenschaften kommen, sollte die „Corporate Fashion“ auch gerne getragen werden und funktionell sein. Deshalb ist bei der Auswahl unbedingt auch das Praxisteam miteinzubeziehen. Danach sollte im Team ein Konsens in Bezug auf die Kleiderwünsche hergestellt werden. Denn eine Mitarbeiterin, die sich in ihrer Berufskleidung wohlfühlt, hat eine positivere Ausstrahlung als jemand, der sich „verkleidet“ vorkommt. Ein Tipp: Es muss nicht immer einheitliches Weiß sein, das in der Ordination getragen wird. Einschlägige Anbieter verfügen über farbenfrohe und funktionelle Outfits für Gesundheitsberufe.

Die Vereinbarung zum Tragen von Berufskleidung sollte im Rahmen des Arbeitsvertrages und im internen Qualitätsmanagement (sogenannte „Interne Regelung“) festgelegt werden. Ist dies der Fall, dann sind die Praxismitarbeiter verpflichtet, die Arbeitskleidung während der Arbeitszeit zu tragen.

Gender-Hinweis: Im Sinne einer besseren Lesbarkeit der Texte wurde die männliche Form von personenbezogenen Hauptwörtern gewählt. Dies impliziert keinesfalls eine Benachteiligung eines jeweils anderen Geschlechtes. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Quelle: (MEDplan-)Kolumne von Frau Mag. Iris Kraft-Kinz, erschienen im „Medical Tribune“

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Iris Kraft-Kinz
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